Eine fette Diät, Herr Abgeordneter


Wohin mit dem Geld, das man nicht hat. Da soll im öffentlichen Dienst Geld eingespart werden. Da gibt es im öffentlichen Dienst allerdings Schlucker, die verdienen wenig, für das was sie leisten. Für Griechenland und die Banken sind Milliarden da, nicht aber für Staatsangestellte. Beamte nehme ich hier bewusst einmal aus, die Versorgung von Beamten ist durchaus besser als die von einfachen Angestellten im öffentlichen Dienst.

Dazu passt das gestern von der Bundesregierung vorgestellte Sparpaket, nicht dass dies in Niedersachsen interessiert.

Dort wird nämlich eine Diätenerhöhung für die Landtagsabgeordneten zur Abstimmung gestellt. Von 5600,00 EUR auf 6000,00 EUR sollen die selbst genehmigten Gehaltserhöhungen steigen. Das entspricht ca. 7,1%. Derartige Abschlüsse gab es im öffentlichen Dienst nie. Dafür war nie Geld da. Übrigens sitzt dort die Regierung als Arbeitgebervertreter. Volksvertreter, Arbeitgebervertreter aber kein Scham sich nicht in diesen Zeiten die Taschen vollzustecken.

Unser designierter Bundespräsident Christian Wulff sagt gegenüber der BILD: „(…)Vor dem Hintergrund der Arbeitsbelastung sollte der Beruf nicht immer unattraktiver werden.“ Aha, mein Beruf wird aufgrund der Arbeitsbelastung auch unattraktiver, nur bekomme ich keine Gehaltserhöhung in diesem Maße.

Damit hat sich Wulff als Bundespräsident jetzt schon disqualifiziert. Ihr Einsatz bitte Herr Gauck!

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.