Gesundheitsreförmchen


Da setzen sich, gezwungenermaßen, Vertreter aller Parteien zwei Wochen lang an einen Tisch und verhandeln über eine Gesundheitsreform mit dem Ziel, das Gesundheitssytem bezahlbar zu machen. Man hat Konzepte und Ideen die von Experten begrüßt werden mit in die Runde genommen, und was passiert? Es kommt ein fauler Kompromiss raus bei denen am Ende der Versicherte der Dumme ist.

Wie kommt das? Lesen Sie mehr.

Die Bundesregierung hatte einige gute Ansätze:

Eine positiv Liste mit wirksamen Medikamenten.
Eine Patientenrechnung die der Patient vom Arzt bekommt, abzeichnet und an die Krankenkasse gibt, der Umweg über die Kassenärtliche Vereinigung entfällt.
Eine Praxengebühr.
Beteiligung aller Gruppen, auch Beamte und Selbständige, an den gesetzlichen Krankenkassen.

Das Dilemma an der Geschichte: Zwar kann die Regierung im Bundestag alles so verabschieden, aber durch den Bundesrat kommen die Getze nicht weil dort die CDU/CSU die Mehrheit hat.

Vernünftigerweise setzt man sich dann an einen Tisch und verhandelt. Leider ist bei diesen Verhandlungen nicht annähernd das rausgekommen was man erhoffte, ein Großer Wurf. Von den o.g. Punkten ist nur noch die Praxengebühr übergeblieben, statt dessen wälzt man nun die Kosten voll auf die Versicherten ab:

Der Zahnersatz wird aus dem Leistungskatalog gestrichen, man muss eine Zusatzversicherung abschließen.
Die Lohnfortzahlung wird ab 2007 der Arbeitnehmer alleine tragen und muss dazu eine neue Versicherung abschließen.
Die Praxisgebühr fällt einaml im Quartal an und beträgt 10 Euro.
Die Zuzahlung zu Medikamenten steigt auf max. 10 Euro.

Fazit: Das war ein Schuss in den Ofen!

Ein Beispiel: Ein Angestellter mit 2500 Euro brutto spart, durch das sinken der KV-Beiträge 6,80 Euro im Monat. Die Zusatzversicherung für den Zahnersatz kostet aber wohl 7,50 Euro im Monat! Der einzige Nutznießer ist der Arbeitgeber. Mehr Beispiele diese Unsinnigkeit auf Spiegel.de

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.