Die purpurnen Flüsse 2


Düster, so fängt es an. Es regnet in Strömen und in einem Kloster in den Aplen fängt ein in Christuskreuz an zu bluten. Und dann tritt Inspektor Niemans (Jean Reno) auf den Plan. Schon der erste Teil begeisterte durch seine düstere Grundeinstellung, verstrickte sich dann aber doch stark in der Handlung, der kaum einer mehr folgen konnte und ließ viele Fragen offen. Das soll alles anders werden, beim zweiten Teil.

Niemans übernimmt die Ermittlungen und trifft auf einen seiner ehemaligen Schüler, der gerade einen anderen Fall bearbeitet. Beidde Fälle hängen miteinander zusammen. Alles sieht so aus, als wenn die Sieben Siegel der Apokalypse geöffnet werden. Eine Horde gesichtsloser Mönche fällt dann über „auserwählte“ Personen her. Oberschurke des ganzen ist der legändere Cristopher Lee, der hier nicht gerade in allen Szenen voll überzeugt. Leider ist die Auflösung des Streifens allzu natürlichen Ursprungs. Obwohl immer noch nicht alle Fragen geklärt sind… Wie die Blutgerinnung, die Funkverbindung in Kellergewölben etc.

Zur Optik: Alles ist sehr düster gehalten. Es regnet sehr häufig und jeder Sonnenstrahl, der irgendwo im Film zu sehen ist, leuchtet grellweiß, als wenn Engel ihre Botschaft überbringen… Soundeffekte gehen voll in Ordnung und der Film auch kommt auch ohne überzogene Special-FX aus. Besonders für Anhänger von Akte-X, Outer Limits und der Twilight Zone geeignet.

Bewertung: nicht Hundertprozentig: 90%

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