Vogelgrippe: Arbeitgeber schon infiziert?


Wer sich dieser Tage über den Streik im öffentlichen Dienst erregt, der hat noch immer nicht den Sinn des Streiks verstanden.

Was gerne von den Arbeitgebervertretern auf 18 Minuten am Tag heruntergespielt wird, macht am Jahresende doch einige Tage aus.

Wer alles zum öffentlichen Dienst gehört, dass wissen viele nicht: Bund, Länder, Gemeinden, Stadt, Kreis, Krankenhäuser, Müllabfuhr, zivile bedienstete bei der Bundeswehr etc.

Um sachlich zu bleiben, was einige Arbeitgebervertreter wohl können: In der Vergangenheit verzichteten die bediensteten im öffentlichen Dienst auf Gehaltssteigerungen (die im Vergleich zu anderen Branchen immer unterdurchschnittlich waren) im Zuge der Verkürzung der Arbeitszeit auf 38,5 Stunden die Woche. Diese Zugeständnisse werfen die Arbeitgeber über Bord und wollen ohne Lohnausgleich eine Erhöhung auf 40 Stunden die Woche.

Und wer ist schon bereit eine Kürzung, die er schon mitgemacht hat nochmals kürzen zu lassen?

Lächerlichster Höhepunkt ist eine Äußerung des OB von Cuxhaven, der die Ausbreitung der Vogelgrippe mit dem Streik in Verbindung bringt: Artikel der Cuxhavener Nachrichten

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